B2B · WORKSHOPS
Gemeinsame Fragen gemeinsam bearbeiten.
Wenn mehrere Menschen von einer beruflichen Fragestellung betroffen sind, kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Perspektiven gemeinsam zu betrachten.
Workshops bieten dafür einen strukturierten Rahmen. Ausgangspunkt können Zusammenarbeit, Rollen, Schnittstellen, Kommunikation, Veränderungen oder Belastungen im beruflichen Kontext sein. Aufbau und Methoden richten sich nach Fragestellung, Beteiligten und organisationalem Kontext.
B2B-Format für Teams, Führungskreise und Organisationen – keine Gruppenpsychotherapie.
MÖGLICHE FRAGESTELLUNGEN
Wenn mehrere Perspektiven zusammenkommen.
Ein Workshop kann sinnvoll sein, wenn eine berufliche Fragestellung nicht nur eine einzelne Person betrifft und unterschiedliche Rollen, Erfahrungen oder Interessen gemeinsam betrachtet werden sollen.
Zusammenarbeit
Wenn geklärt werden soll, wie Zusammenarbeit erlebt wird, was bereits funktioniert und wo unterschiedliche Erwartungen bestehen.
Rollen & Verantwortung
Wenn Rollen, Zuständigkeiten, Entscheidungsräume oder gegenseitige Erwartungen gemeinsam betrachtet werden sollen.
Schnittstellen & Kommunikation
Wenn Abstimmung, Informationsflüsse oder Zusammenarbeit zwischen Personen, Teams oder Funktionen Thema sind.
Veränderung
Wenn neue Rollen, Strukturen oder Rahmenbedingungen Orientierung und gemeinsame Auseinandersetzung erfordern.
Konflikte & Unterschiedliche Perspektiven
Wenn Interessen, Erwartungen oder Sichtweisen auseinanderliegen und gemeinsam differenzierter betrachtet werden sollen.
Belastung & Arbeitsbedingungen
Wenn eine Gruppe gemeinsam betrachten möchte, welche Anforderungen, Ressourcen und Bedingungen den beruflichen Alltag prägen.
AUSGANGSPUNKT
Die Fragestellung bestimmt den Workshop.
Vor einem Workshop klären wir Anlass, Auftraggeber, Teilnehmende und relevante Perspektiven. Ebenso wichtig ist, was am Ende klarer sein soll, welche Themen ausdrücklich nicht dazugehören und welche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind.
Ein Workshop zu Rollen und Schnittstellen braucht einen anderen Aufbau als ein Workshop zu Veränderung, Belastung oder Zusammenarbeit. Methoden und Ablauf werden deshalb erst nach der Auftragsklärung festgelegt.
ZIELGRUPPEN
Für Teams, Führungskreise und Organisationen.
Teams
Für gemeinsame Fragestellungen zu Zusammenarbeit, Rollen, Kommunikation, Erwartungen oder Veränderungen.
Arbeitsgruppen
Für Gruppen, in denen unterschiedliche Aufgaben, Funktionen oder Perspektiven koordiniert werden müssen.
Führungskreise
Für gemeinsame Reflexion von Führung, Verantwortung, Entscheidungen, Zusammenarbeit und organisationalen Veränderungen.
Organisationen & Organisationseinheiten
Für Fragestellungen, bei denen mehrere Rollen, Funktionen oder Ebenen miteinander in Beziehung stehen.
ARBEITSWEISE
Einen gemeinsamen Blick auf die Situation entwickeln.
Auftrag & Ziel Klären
Welche Fragestellung soll gemeinsam bearbeitet werden und was soll nach dem Workshop klarer sein?
Perspektiven Einbeziehen
Wie erleben unterschiedliche Beteiligte die Situation? Welche Erfahrungen, Erwartungen und Interessen bestehen?
Zusammenhänge Sichtbar Machen
Welche Rollen, Beziehungen, Schnittstellen, Kommunikationswege oder Rahmenbedingungen spielen eine Rolle?
Ressourcen & Unterschiede Erkennen
Was funktioniert bereits? Wo bestehen Gemeinsamkeiten und wo unterschiedliche Sichtweisen oder Bedürfnisse?
Mögliche Nächste Schritte Entwickeln
Welche Fragen, Vereinbarungen oder Handlungsmöglichkeiten ergeben sich aus der gemeinsamen Arbeit?
Diese Perspektiven bilden keinen festen Ablauf. Je nach Auftrag können unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt oder einzelne Aspekte mehrfach aufgegriffen werden.
METHODEN
Nicht nur miteinander sprechen.
Gespräch und Austausch bleiben wichtig. Je nach Fragestellung können Zusammenhänge zusätzlich visualisiert, räumlich dargestellt oder aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden.
Systembrett & Räumliche Darstellung
Rollen, Personen, Funktionen oder relevante Elemente können räumlich angeordnet werden, um Beziehungen und unterschiedliche Wahrnehmungen sichtbarer zu machen.
Perspektivwechsel
Eine Situation kann aus Sicht unterschiedlicher Rollen oder Beteiligter betrachtet werden.
Systemische Fragen
Fragen zu Erwartungen, Beziehungen, Unterschieden und möglichen Auswirkungen können weitere Aspekte einer Situation sichtbar machen.
Visualisierung
Rollen, Schnittstellen, Erwartungen, Themen oder Zusammenhänge können gemeinsam strukturiert dargestellt werden.
Kleingruppen & Reflexion
Bei geeigneten Fragestellungen können Teilaspekte zunächst in kleineren Gruppen betrachtet und anschließend zusammengeführt werden.
Welche Methoden passen, wird aus dem konkreten Auftrag und dem Rahmen der Gruppe abgeleitet.
ERGEBNISSE
Was nach dem Workshop klarer sein kann.
Mögliche Arbeitsergebnisse sind dokumentierte Perspektiven, genauer benannte Rollen und Erwartungen, sichtbar gewordene offene Fragen sowie gesammelte Ressourcen und bereits funktionierende Aspekte. Daraus können mögliche nächste Schritte formuliert und Verantwortlichkeiten für vereinbarte Schritte festgehalten werden.
Auch Themen, die außerhalb des Workshops weiterbearbeitet werden müssen, können benannt werden. Welche Ergebnisse sinnvoll und realistisch sind, hängt von Auftrag, Thema, Beteiligten und verfügbarem Rahmen ab.
TRANSFER
Vom Workshop zurück in den Arbeitsalltag.
Ein Workshop ist ein begrenzter gemeinsamer Arbeitsraum. Zum Abschluss kann festgehalten werden, was weiterverfolgt werden soll, wer gegebenenfalls Verantwortung für nächste Schritte übernimmt, welche Fragen offenbleiben und ob weiterer Austausch erforderlich ist.
Entsteht eine andere Fragestellung, kann geprüft werden, ob systemische Beratung, ein weiteres B2B-Format oder eine andere geeignete Unterstützung besser passt.
RAHMEN
Auftrag und Umgang mit Informationen vorab klären.
Auftraggeber und Teilnehmende können unterschiedliche Rollen und Erwartungen haben. Vor Beginn klären wir deshalb, wer beauftragt und teilnimmt, welche Zielsetzung und Themen zum Auftrag gehören und wie mögliche Ergebnisse dokumentiert oder weitergegeben werden.
Ebenso wird vereinbart, welche Informationen der Auftraggeber erhält und was innerhalb der Gruppe bleibt. Teilnehmende sollen wissen, in welchem Rahmen sie sprechen und wie mit Ergebnissen oder Rückmeldungen umgegangen wird.
WEITERE B2B-ANGEBOTE
Wenn ein anderes Format besser passt.
Ein Workshop richtet sich an eine gemeinsame Fragestellung. Für persönliche berufliche Situationen kann ein Einzelsetting geeigneter sein; bei länger anhaltender Belastung oder konkreten emotional anspruchsvollen Situationen kommen andere B2B-Angebote infrage.
HINTERGRUND
Organisationale Erfahrung und Wissen über Menschen.
Mehr als 20 Jahre Arbeit in internationalen Business- und Organisationskontexten prägen meinen Blick auf berufliche Systeme. Als internationaler Business-Analyst und Länderkoordinator für Prozesse in acht Ländern habe ich unterschiedliche Rollen, Schnittstellen und Formen der Zusammenarbeit aus der organisationalen Praxis kennengelernt.
Wissen aus Psychotherapiewissenschaft und systemischer Psychotherapie ergänzt diese Erfahrung um Perspektiven auf menschliches Erleben, Beziehungen, Kommunikation, Emotionen und wiederkehrende Muster. In Workshops verbinde ich diese Blickwinkel für gemeinsame berufliche Fragestellungen; wirtschaftliche Business-Analyse oder Prozessoptimierung biete ich dabei nicht an.
B2B & PSYCHOTHERAPIE
Workshop und Psychotherapie sind unterschiedliche Kontexte.
Die Workshops bearbeiten gemeinsame berufliche und organisationale Fragestellungen. Sie sind keine Gruppenpsychotherapie und ersetzen keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung.
Persönliche psychotherapeutische Anliegen werden nicht innerhalb eines B2B-Workshops behandelt und benötigen einen davon getrennten Rahmen.
KONTAKT
Welche Frage möchten Sie gemeinsam bearbeiten?
In einem ersten Austausch können wir klären, worum es geht, wer beteiligt ist, welcher organisationale Kontext relevant ist, was gemeinsam bearbeitet werden soll und welches Format dafür passend sein könnte.