MEIN ANSATZ
Aufstellungsarbeit
Manche Beziehungen oder inneren Bilder lassen sich leichter erkunden, wenn wir sie räumlich darstellen. Eine Aufstellung kann dafür eine Arbeits- und Reflexionsform im psychotherapeutischen Prozess sein.
RÄUMLICH BETRACHTEN
Positionen machen Sichtweisen besprechbar.
Personen, Beziehungen oder Aspekte eines Anliegens können mit Figuren, Gegenständen, Bodenankern oder anderen Repräsentationen im Raum angeordnet werden. Dabei lassen sich Positionen, Nähe und Distanz sowie unterschiedliche Perspektiven betrachten.
Die Darstellung ist kein Abbild einer objektiven Wahrheit über andere Menschen oder eine Familie. Sie zeigt zunächst, wie eine Situation im Moment wahrgenommen wird, und bietet Anlass für Fragen und neue Hypothesen.
IM GESPRÄCH
Was verändert sich, wenn die Perspektive wechselt?
- Muster wahrnehmenWelche Beziehungen oder Dynamiken fallen auf? Was wird aus einer anderen Position sichtbar?
- Möglichkeiten erprobenWas könnte eine andere Anordnung oder ein Perspektivwechsel für das eigene Handeln bedeuten?
EINBETTUNG
Eine Methode innerhalb der Therapie.
Ob eine Aufstellung sinnvoll ist, ergibt sich aus Ihrem Anliegen und dem gemeinsamen therapeutischen Prozess. Beobachtungen werden anschließend besprochen und mit Ihren Erfahrungen abgeglichen. Die Methode kann neue Fragen und Handlungsmöglichkeiten eröffnen, ohne eine Deutung vorzugeben.